Goldsuche mit dem Armlängentest

Vor einigen Wochen erreichte mich eine etwas ungewöhnliche Anfrage. “Können Sie auch herausfinden, wo unser Gold geblieben ist? Wir wissen nicht mehr, wo wir es versteckt haben.”

Hmmhh!
Das müsste doch mit dem Armlängentest auch zu finden sein, dachte ich mir. Der kinesiologische Armlängentest ist ein hervorragendes Instrument beim Aufspüren von Dysbalancen in Körpern und anderen Systemen. Warum nicht auch hier?
Ich habe den Auftrag angenommen und war selbst auf den Ausgang gespannt.

Meine Auftraggeber hatten geerbt und einen Teil in Gold investiert: in kleine, flache Goldbarren, die in Folie verschweißt waren. Sie erzählten mir, dass sie sie in unterschiedlichen Portionen im Haus versteckt hätten und jetzt nicht mehr auffindbar seien. Sie hätten alles abgesucht: In Schränken und Schubläden gestöbert, in Blumentöpfen gestochert… Im Haus und außer Haus überall nachgeschaut. Weg waren sie. Waren sie gestohlen worden? Die Aufregung war groß. Das Gold sollte wieder in Euros getauscht werden, um damit einen Teil der Kosten einer Immobilie zu decken.

Gemeinsam machten wir uns an die Arbeit. Erstellten eine Aufstellung der gekauften Barren, der Stückelung…, um einen Überblick zu bekommen. Langsam kamen Ruhe und Vertrauen in die Runde und den Prozess. Systematisch testeten wir alle Räume und Möglichkeiten und pirschten uns förmlich an den Schatz heran. Es war fast wie in der Kindheit beim Versteckspiel und der Suche mit “kalt” und “heiß”. Und was soll ich sagen? Wir waren erfolgreich und fanden sogar mehr als gedacht. Welch wundersame Fügung: Ende gut, alles gut. Große Erleichterung. Bei allen.